VITA

 Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Sung min Song Ensemblemitglied am Saarländisches Staatstheaters. wo sein Repertoire »Così fan tutte«,  »Zauberflöte«, »La Traviata«,  »Rosenkavalier«, und »Gounod  Faust« umfasst. Gleich zu Beginn seines Saarbrücker Engagements begeisterte er Publikum wie Presse als Arnold in Rossinis »Guillaume Tell«, die Opernproduktion wurde von Arte Concert aufgezeichnet und ausgestrahlt. 2019/2020 folgen hier seine Rollendebuts in der Titelpartie in Les pêcheurs de perles und Don Carlos.

 Sang der Tenor in der konzertanten Aufführung von Strauss‘ Feuersnot – begleitet vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer und von cpo auf CD veröffentlicht. 2016 strahlte der Bayerische Rundfunk Rossinis „Stabat Mater“ mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Alain Altinoglu aus, 2018 sang er Verdis „Messa da Requiem“ beim Rheingau Musik Festival sowie im Herkulessaal der Münchner Residenz unter der Leitung von Kent Nagano. 2019 sang er in Tiroler Festspiele in Erl „Guillaume Tell(Arnold)“ unter der Leitung von Michael Güttler.  2019 übertrug MDR Kultur Puccinis „Messa di Gloria“ mit den MDR Sinfonieorchester und MDR Rundfunkchor unter der Leitung von Domingo Hindoyan im Gewandhaus.

 Gastspiele führten ihn an die Opéra de Marseille, die Opéra National de Lorraine à Nancy, zu den Münchner Opern-Festspielen, Tiroler Festspiele in Erl, zum Rheingau Musik Festival und zum Kissinger Sommer sowie den Dresdner Musikfestspielen, MDR Musiksommer, Star & Rising Stars Festival in München’, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Zudem trat er in der Berliner Philharmonie, Gewandhaus in Leipzig, der Philharmonie im Münchner Gasteig, Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Palau de la Musica in Valencia auf.

 

 Der Künstler wurde bei Wettbewerben mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, so beim Richard-Strauss-Gesangswettbewerb zweite Preis , Anneliese Rothenberger Preis, Musikpreis des Kulturkreises Gasteig, Luitpold-Preis des Kissinger Sommers, 33° Concorso Internazionale Valsesia Musica  3. Preis,  Zweiter Preis beim Hariclea Darclée Festival International Voice Competition und Grand Prix und Prix Special ADAMI beim Concours International de Belcanto Vincenzo Bellini in Paris.

 Sung min Song wurde von Klangkörpern wie den WDR Sinfonieorchester Köln, MDR Sinfonieorchester, Münchner Rundfunkorchester, Bamberger Symphoniker, Orquesta de Valencia, Orchestre Philharmonique de Marseille, Orchestre symphonique et lyrique de Nancy,  begleitet – unter der Leitung von Dirigenten wie Kent Nagano, Alain Altinoglu, Domingo Hindoyan, Rani Calderon, Lawrence Foster, Enoch zu Guttenberg, Sebastian Rouland, Ulf Schirmer, Yaron Traub, Michael Güttler, Yoel Gamzou.

Das Opernglas - November.2017

Der stürmisch bejubelte Held des Abends war jedoch Sungmin Song in der Rolle des Arnold, der zwar eine Tenorpartie von Rossini ist, freilich keine für einen typischen „Rossini-Tenor“. Von diesem hat sie die hohe Tessitura mit zahlreichen nochmals exponierten Spitzentönen, dazu ist aber der melodische Fluss von erheblich höherer Viskosität als in den italienischen Opern des Komponisten. Der junge Koreaner meisterte diese vertrackten Anforderungen in bestechender Weise mit leidenschaftlichem Einsatz seines warmen, strahlkräftigen Spinto-Tenors, der ohne Verengungen oder Verfärbungen in die höchsten Höhen aufstieg.

Opernwelt - November.2017

Insbesondere was Letztere angeht, konnte man an der Saar trumpfen. Mit dem Tenor Sungmin Song stand ein Arnold auf der Bühne, der die emphatischen Höhenflüge seiner Tessitura mit bewundernswerter Kernigkeit absolvierte, ohne dabei Ermüdungserscheinungen zu zeigen.

Die deutsche Buehne - Oktober.2017 

Anfangs wegen seiner Liebe zur habsburgischen Prinzessin Mathilde von Tell und Walter Fürst (charismatisch in einer kleinen Partie: Guillaume Antoine) beargwöhnt, öffnet die Ermordung seines Vaters (Markus Jaursch) die Augen Arnold Melchthals. Mit Sungmin Song steht als Arnold ein junger koreanischer Tenor auf der Bühne, der seine erste solistische Rolle auf der Bühne darstellt und dann gleich eine, die zu den schwierigsten seines Fachs gehört – nicht zuletzt durch die exorbitante Höhe, die immer wieder von ihm gefordert wird. Song wirft sich auch darstellerisch mit Feuereifer in die Partie des jungen Liebenden und bedingungslosen Kämpfers. Und das eben nicht als tenore di grazia, also als typischer leichter Rossini-Tenor, sondern als ein Sänger, dessen schöne, farbenreiche Stimme bereits groß ist, eine sichere Mittellage und Durchschlagskraft besitzt. Im berückenden Piano klingt sie derzeit fast noch schöner als im Fortissimo. Kommt hinzu, dass sein Französisch selbst für Muttersprachler erstaunlich authentisch klingt. Auf seinen Mozart (Tamino, Ferrando) dürfen sich die Saarbrücker freuen

Forumopera.com - Juli.2019

Ensuite, confirmés par l’applaudimètre aux saluts, trois chanteurs emportent tous les suffrages. Tout d’abord Sung Min Song, ténor coréen à la voix lumineuse, qui s’approprie le personnage d’Arnold, où avait tout particulièrement brillé le ténor Nourrit. Connaissant bien le rôle qu’il a déjà interprété en 2017 au Saarländisches Staatstheater de Sarrebruck, il s’exprime dans un français quasiment parfait. La voix est libre et puissante, sans aucune stridence, il manie d’une technique sûre le falsetto, et il joue avec une belle intériorité. Enfin il tient la route sans faiblesse, démontrant que ce rôle n’est pas toujours « le tombeau des ténors » comme on a pu le qualifier.

 

Onlinemerker.com vom Michael Tanzler - Juli.2019

Der „primo uomo“, der Arnoldo lag beim jungen Koreaner Sung Min Song in besten Händen. Der am Saarländischen Staatstheater im Ensemble beheimatete Künstler hat einen durchschlagskräftigen und höhensicheren Tenor aufzuweisen, der sich durch sicheren Vortrag und gefühlvolle Phrasierung auszeichnet. Während er in den Duetten mit Tell und Matilde restlos überzeugen konnte, und auch seine Arie eindrucksvoll gestaltete und verschenkte dadurch einen noch größeren Erfolg.

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now